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» Demnächst:
Nächste Sitzung des Trierer Bündnisses ist am
am
Dienstag, dem 14.Februar 2012 um 19.30 Uhr
im Pfarrheim St.Agritius in Trier (Ecke
Bergstraße/Agritiusstraße).
19.Oktober 13-19 Uhr: Infostand am Pranger in Trier im Rahmen
der Kampagne "Stoppt Abtreibung" des vom
Landesverband NRW initiierten Aktionskreises "Oktober 2011". Helfer
werden noch gesucht - bitte bei Herrn Frisch melden (Tel. 0651/3011
oder Email:
mifrisch@web.de)
» Über uns:
Das „Trierer
Bündnis für Lebensrecht und Menschenwürde“ versteht sich als
Netzwerk in der Konfrontation mit dem gesamten Spektrum der
Infragestellung von Lebensrecht und Menschenwürde, angefangen bei
Embryonenforschung, Klonversuchen, pränatalen Selektionstechniken
und Abtreibung, über Versuche an Nichteinwilligungsfähigen bis hin
zur Forderung nach Legalisierung aktiver Sterbehilfe. Zur Mitarbeit
im Bündnis sind alle Institutionen, Verbände, Gruppen und
Einzelpersonen aufgerufen, denen die Verteidigung der menschlichen
Würde und des uneingeschränkten Rechts auf Leben ein Anliegen ist.
» Stoppt Abtreibung...:
Seit der
faktischen Freigabe der Abtreibung im Jahre 1974 wurden in
Deutschland etwa 8 Millionen Kinder abgetrieben. Das bedeutet 730
Kindestötungen an jedem Tag, mehr als 30 in jeder Stunde!
Ungefähr 1000 Abtreibungen werden jährlich nach der
20.Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei diesen Spätabtreibungen
sterben Kinder, die außerhalb des Mutterleibes schon lebensfähig
wären, auf besonders grausame Weise.
Über
90% aller Abtreibungen werden staatlich finanziert – dafür wurden
zuletzt jährlich 45 Millionen Euro Steuergelder aufgewandt.
Gleichzeitig wurden soziale Leistungen für alleinerziehende
Mütter aus Kostengründen reduziert.
Nach Schätzungen der UNO sterben jährlich etwa 50
Millionen Kinder weltweit durch Abtreibung.
Jedes Kind, das bei einer Abtreibung stirbt, ist ein
Mensch. Sein Herz schlägt seit dem 20.Tag! Diese Kinder sind
hilflose Opfer, die sich nicht wehren und ihr Lebensrecht nicht
verteidigen können.
» Stoppt Euthanasie...:
Im Jahr 2002 haben die Niederlande als erster europäischer Staat die
Tötung kranker Menschen auf deren Verlangen hin legalisiert.
Seitdem wird jährlich bei etwa 3000 Patienten aktive Sterbehilfe
geleistet, mehr als 1000 werden ohne ihre Zustimmung getötet. Eine
wirksame Kontrolle seitens des Staates findet nicht statt: Ärzte
bleiben selbst dann straffrei, wenn sie gesetzeswidrig handeln.
Nach eigenen Angaben töteten die Ärzte in 38 Prozent
der Fälle ihre Patienten nicht, weil sie unheilbar krank waren,
sondern „weil die Nächsten es nicht mehr ertragen konnten.“
Kinder ab 12 Jahren dürfen mit Zustimmung der Eltern
euthanasiert werden. Auch psychisch Kranke, altersdemente oder an
Alzheimer erkrankte Patienten werden mit, teilweise ohne ihre
Zustimmung getötet.
In zahlreichen Fällen wurden neugeborene Kinder mit
schweren Behinderungen nach Rücksprache mit den Eltern zu Tode
gespritzt. Jüngsten Berichten zufolge plant die niederländische
Regierung, solche bisher „nur“ geduldeten Tötungshandlungen
demnächst durch eine gesetzliche Regelung offiziell zu erlauben.
Auch Belgien hat 2002 die aktive Sterbehilfe
legalisiert. In den meisten anderen europäischen Ländern ist sie
noch verboten, ihre Zulassung wird aber zum Teil heftig diskutiert.
Im europäischen Parlament drängen einflussreiche Kreise auf eine
europaweite Freigabe der Euthanasie.
» Stoppt Klonen...:
In vielen Ländern
der Erde werden menschliche Embryonen heute zu Forschungszwecken
verbraucht. Hunderte, wenn nicht Tausende bei künstlicher
Befruchtung entstandene und „übrig gebliebene“ Embryonen wurden
bereits getötet, um sie zu untersuchen oder ihre Zellen für
Gewebskulturen zu verwenden. Mittlerweile hat man begonnen,
Menschenembryonen im Reagenzglas ausschließlich dafür zu erzeugen,
um sie anschließend wieder zu verbrauchen. In der vagen Hoffnung auf
mögliche Forschungserfolge für die Heilung Dritter opfert man das
Leben von Menschen im frühesten Stadium ihrer Entwicklung.
Ganz gezielt planen Wissenschaftler derzeit das
sogenannte „therapeutische Klonen“. Aus Körperzellen lebender
Menschen sollen deren genetische Kopien hergestellt werden. Diese
lässt man zu Embryonen heranwachsen und tötet sie dann, um sie bei
Bedarf als „Ersatzteillager“ für den Spender verwenden zu können.
Auf diese Weise möchte man Krankheiten heilen, die heute noch als
unheilbar gelten. Kritiker haben derartige Verfahren als „modernen
Kannibalismus“ oder eine neue Form von Versklavung bezeichnet.
Im Unterschied zu anderen Ländern verhindert in
Deutschland das „Embryonenschutzgesetz“ von 1991 solche Vorhaben
zur Zeit noch, doch wird der Ruf nach einer „Forschung ohne
Fesseln“ in Wissenschaft und Politik immer lauter.
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